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09 April 2011

sonne, mond und sterne II

irrungen und wirrungen in der galaxie, der zweite teil: jetzt wird's shiny!
um auch ganz auf nummer sicher zu gehen, am ende dem gemarterten zuhörer den eindruck vermitteln zu können bei und auf irgendeinem sonnigen fleck angekommen zu sein, gestaltet sich die fortsetzung dieses abenteuers bewusst düster. selbstverständlich müssen zuerst dunkle täler durchschritten und manche sackgassen begangen werden, out of the black into the white sozusagen - oder wie ging das nochmal? war doch so, oder nicht?



...

wie auch immer ... ich verrate sicherlich nicht zuviel, wenn ich bereits an dieser stelle einräume, dass das ende durchaus diskussionswürdig (-bedürftig?) ist, obwohl die hauptrolle von einer sehr offenherzigen person, die sich auf musikalischen gefilden erprobt und dabei durchaus einen hang zum rausch offenbart, eingenommen wird. enjoy!


sonne, mond und sterne II (ca. 116 mb)

03 April 2011

Spring Break

Frühling. Zeit der Leichtigkeit und wachsenden Lebensfreude. Zeit für ein wenig völlig unverkopftes Rock- und Pop-Gedöns als Gegenpol zu übermäßiger Schwere. Zeit für prollige Cover.


Audio:

Spring Break (ca. 150 MB - via Mediafire)


Video:

1.) Menomena




2.) Manamana

02 April 2011

sonne, mond und sterne I

es gibt unzählige dummdreiste erklärungen, mit denen im nachhinein verklärt werden kann, warum ein scheitern auf den betretenen pfaden im vorhinein so nicht vorauszusehen war. mir am liebsten sind die ansätze, die mir vollen ernstes mit glühender begeisterung weismachen wollen, ein weg wäre nur nicht genug betoniert gewesen und von daher wäre man bei einem früheren versuch ihn zu begehen ins stolpern geraten - und bei der gescheiterten erneuten unternehmung stimmte einfach nur die mischung nicht. also auf ein neues, ihr narren!
bei dieser zusammenstellung hatte ich anfangs die vision ein elektronisches meisterwerk zu zimmern. entstanden ist dabei ein verhuschtes ehr analoges etwas, dass sich unschlüssig ist, ob es am ziel angekommen oder doch auf halber strecke wieder kehrt gemacht hat. ist analog das neue digital? der weg war jedenfalls ein langer; viel zu lang um ihn in einem kapitel zu erzählen. hier ist der erste teil der denkwürdigen mär eines rausches, der sich in die galaxie begab um ein licht zu finden:


sonne, mond und sterne I (ca. 105 mb)

30 März 2011

dig.love #8: yuck

von wegen "pfui teufel!". die hier nun von mir mit dem ehrenwerten "dig.love"-label betaggte debutplatte von yuck hat ein astreines "oh yeah!" verdient. kaum eine platte drehte sich in letzter zeit häufiger auf meinem (teils digitalem) plattenteller als diese.
ganz selbstverständlich bin ich bei jedem hördurchgang davon ausgegangen mal wieder einer us-amerikanischen band auf dem leim gegangen zu sein. derart schmissig wie auf einigen stücken rocken nur die amis die bluesgitarren durch's dorf, diese schweinehunde haben es einfach drauf. von diesem einmal gefassten gedanken ließ ich mich auch durch die vertrackteren mehrstimmigen stücke des albums nicht abbringen. nun gut, ein wenig raffinesse kann ja mal in den besten white trash familien vorkommen. warum nicht? aber lange rede, überhaupt kein sinn, yuck sind die beste britische 90er band der welt, die in den neunzigern noch nie etwas von dinosaur jr, pavement, teenage fanclub und konsorten gehört haben dürfte - da war bei ihnen mutmaßlich noch die sesamstrasse ein wesentlicher bestandteil der kulturellen zerstreuung.



dig.love #8 (ca. 32 mb)



und das video zum act:




mal wieder gilt: kaufen oder hölle!

18 Februar 2011

5 acts of video

das www und seine ausprägungen ... eine wahrhaftig schier unerschöpfliche quelle von möglichkeiten die zeit tot zu schlagen. nicht auszumalen, was die herrschar von passionierten videomachern wohl mit ihrer zeit anfangen würde, wenn sie nicht dank der etwaigen videoportale ihre werke der gemeinen öffentlichkeit zur verfügung stellen könnte. ganz sicher wäre die welt um einige leben ärmer. und um einige musikvideos sowieso.

und was sollte ich anfangen ... ohne diese videos? ich weiß es nicht. ein leben in schwarz, tod, wiederholung und liebe ist zwar denkbar, jedoch in bewegten bildern irgendwie verträglicher. da wo sich bild und ton in symbiotischer eintracht befinden,  wird geschichte gemacht.

und so freue ich mich, euch die nun folgenden kleinode der musikvideokunst präsentieren zu können. sie sind allesamt sorgsam aus den untiefen des www herausfiltriert und anschließend in mühsamer kleinarbeit von mir in fünf akten kontextualisiert worden. also ohren und augen auf, es ist musikvideozeit!

mouth's cradle: demon (directed by johannes greve muskat) 4:00





liars: scissor (directed by andy bruntel) 4:48




grouplove: colours (directed by jordan bahat) 5:40




barrie rose: death of me (directed by steven a. soria) 2:45




shadow shadow shade: white horse (directed by michael graham)  17:13

02 Februar 2011

"oh my god I killed animals, my love (/laugh?) is away."

schluchzte es vor nicht allzu langer zeit in die welt. seit dem ist vieles passiert, nicht wenige rätseln noch heute über diese worte. diese doppelbödig konstruierte aneinanderreihung der begriffe tot, liebe, lachen, verlust erzeugt einen schalen nachgeschmack, der erst einmal hinunter geschluckt werden will. die worte werden für sich durchdefiniert und in beziehung zueinander gesetzt und immer neue deutungsmuster entwickeln sich. welche gleich darauf wieder verworfen und durch die nächsten ersetzt werden. immer und immer wieder. doch dabei steht wohl letzten endes nur die frage im raume: "äh, was ist hier der subtext?"

aber bis zu dieser finalen erkenntnis ist es noch ein wenig hin. daher nehme ich mir mal die freiheit, mich an dieser stelle dem sound zur zeit zu widmen. akkuraterweise rückt dadurch quasi selbstredend ein von mir schon des öfteren behandeltes und gerne wieder aufgegriffenes thema in den fokus. die elegie!. auf basis der urdämonen des lamento vermengen sich auf dieser zusammenstellung die ingredienzien zu einem trüben und zunehmend berauschenden gebräu. der klar vorgezeichnete weg verliert sich mehr und mehr im aufziehenden dunst. verhallte gitarrenberge tun sich auf, klavierklänge am horizont, täler voller bass und am ende versinkt alles in einem meer voll rauschen. es war ja zu erahnen, all das rauschen ... und die sich nun penetrant aufdrängende frage: was ist hier der subtext?


23 Januar 2011

The Frankfurt Tapes

Letztens sind mir beim Blick auf mein CD-Regal einige ältere Mix-CDs ins Auge gefallen. Diese CDs entstanden als ich damals um die Jahrtausendwende eine zeitlang in einem Studentenwohnheim nahe Frankfurt gewohnt habe. Eine Freizeitbeschäftigung seiner Zeit war es, zusammen mit meinen Nachbarn und teilweise auch Besuchern Sampler zu kompilieren. Der Aufwand hierfür war natürlich technisch bedingt ungleich höher als heutzutage; erschwert durch die Tatsache daß alle Beteiligten nahezu ausschließlich ihre Sachen auf Vinyl bezogen. Wir mussten also den Plattenspieler an einen DAT-Recorder anschließen, hierdurch digitalisieren, auf den Rechner, dann die Stücke schneiden und nachbearbeiten, schließlich brennen, Cover erstellen etc. Um die Mix-Scheiben im Auto zu hören, musste ich sie dann auch noch auf Tape ziehen.
Ich habe nun aus besagten Scheiben einige Stücke selektiert, quasi ein Best Of und auch ein persönliches Zeitdokument (vielleicht auch ein allgemeines, von Geheimtipps kann hier nicht die Rede sein). Viel Spaß.


Audio:

The Frankfurt Tapes (ca. 164 MB - via Mediafire)


Video:

An dieser Stelle sollte jetzt eigentlich das großartige Video zu "Talk about the Blues" mit Winona dargeboten werden, aber


Ganz toll, tut mir auch leid. Statt dessen halt Sensoramas "Star Escalator" von 1998. Auch ein Klassiker, allerdings ohne Winona.