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22 November 2013

seasons come, seasons go

als ich diesen mix zusammengestellt habe, war schon klar, dass diese unternehmung zu keinem guten ende führen würde. der weg sollte nur zu anfang gelb gepflastert sein und alsbald durch schattige gefilde letztendlich in ein modriges, feuchtes und übel riechendes gewölbe führen.
soweit die wenig überraschend kalkulierte struktur des musikalischen epos. doch nun, 24 stunden und einen hördurchlauf später, war ich schon irritiert von dem dargebotenen. muss durch den blick zurück in vergangene zeiten wirklich ein derart düsterer verlauf gezeichnet werden und wenn ja, warum zurückblicken?

es ist wohl der schmerz. er ist das öl im getriebe - und nicht das vermeintlich erstrebenswerte glücksgefühl. das glück ist das abziehbild, er ist die unter die haut gespritzte tinte. tinte dick wie blut ...


28 Oktober 2013

So long, Lou. R.I.P.





 

13 Oktober 2013

monsieur oscar sagt: keep it hardcore!

ich bin immer noch vollkommen geflasht und verstört von dem zuletzt hier dargebotenen. nicht dass es bislang an verstörenden stoff auf dieser seite gemangelt hätte, aber dies .... pfui teufel! eine visage grauenhafter als die andere. kongenial begleitet von einem text, der in all seiner verzweiflung ob der horrorfressen nur noch stammelnd "HILFE, lasst mich hier raus!" zu rufen vermag. distanz um jeden preis. nur schnell weg ...

meine flucht treibt mich ins land poppsychedelia. hier ist zwar auch nicht alles durchweg wundervoll und gänzlich ohne schrecken, aber doch zumindest wunderbar grün und der nächste bau, der für ein wenig zerstreuung sorgt, ist nicht weit. so lässt es sich aushalten.



21 Juli 2013

Populistischer Popanz


    Hier erst mal Audio [ich möchte anmerken, dass das Cover
    nicht als politisches Statement (ein Autoditacker macht kein
    Wahlkampf) sondern als Schmähung auf rein menschlicher
    Ebene gedacht ist. Dieses Covergirl und -boys sind halt
    einfach scheissenunsympathisch und überhaupt Scheisse
    unabhängig von den durch sie vertretenen Haltungen (obwohl
    die in der Regel auch Scheisse sind). Jetzt fällt mir gerade
    auf... die Musik, also der Inhalt ist ja echt gut... was
    suggeriert das denn jetzt schon wieder? Verdammt.
    Klarstellung: Es besteht kein Zusammenhang zwischen dem
    Inhalt und dem Artwork dieser Veröffentlichung. (das war
    doch eine echt blöde Idee, das alles; das ist doch jetzt alles
    schon wieder nicht richtig durchdacht...) Aber die Musik ist
    echt ganz weit vorn, also bedenkenlos wählbar. Sie (die
    Zusammenstellung) ist über etwa wenige Stunden neben
    meiner Freizeittätigkeit in mühevollster Kleinarbeit
    entstanden. Darauf gebe ich Ihnen mein Ehrenwort.
    (gut dass ein Autoditacker kein Wahlkampf macht)]:

 



   Dann auch noch Video [als Gegenpol mit, wie ich finde,
   durchweg sympathischen Protagonisten (natürlich nur
   als Gegenpol zum Cover der Veröffentlichung. Die darauf
   vertretenen musikalischen Interpreten sind selbstverständlich
   auch ausschließlich sympathisch. Ich meine, ist ja wohl klar.
   (was mache ich hier eigentlich? Sonnenstich?))]:

 




30 Mai 2013

will eat pussy


[Oh, fuck, you can't even sing.]

Hey, baby, I like it rawww...
Yeah baby, I like it RAWWW!!!
Ooh, baby, I like it raww...
Yeah baby, I like it RAWWW!!!
Sh...


28 April 2013

pss ... ycho >|

"Ich denke, da stehen wir wieder am Ausgangspunkt, nämlich bei der Idee, dass wir durch bestimmte psychologische Funktionen eingeschränkt sind."

(Sasha Grey, Neü Sex)


11 April 2013


10 April 2013


21 März 2013

Close your eyes

dem anlass geschuldet und aus der emotion heraus geboren ... die beatles.

love.


21 Februar 2013

Rückkehr Redundanter Randseitigkeiten

        
                                    I'm back.


 


05 Dezember 2012

st november

"november, november
 i can't remember." 

(interzoner 12/12) 

26 Oktober 2012

the peel show (30.08.1939 - 25.10.2004)

ich muss einräumen, meine berührungspunkte mit john peel sind nicht gerade üppig. seine radiosendung habe ich nie verfolgt, lediglich einige der auf vinyl veröffentlichten peel sessions - die farblos stilisierten mit den vielen namen drauf - sind mir bekannt. und davon auch nur einige wenige. doch beim nun posthumen durchstöbern seiner auswahl an sessionbands bin ich doch nachhaltig beeindruckt. guter mann, erlesener geschmack mit weitblick. cheers, john peel!


25 September 2012

lux(-us)

alles bereits aug in aug geklärt, jedes weitere wort obsolet.


26 August 2012

‘*?!&?

ein knapp einstündiger versuch einer standortbestimmung in desorientierten und -illusionierten zeiten. alte helden schrammeln sich mit aufkommenden sternen einen wolf. es wird geheult und zähne werden gefletscht, doch das war's dann aber auch schon. just for the pose. denn alle wissen ganz genau, es wird trübe werden. der weg hinaus ins licht kann nur über opfer führen und ein wenig verzerrt das schon das lächeln in der eigenen visage.


29 Juni 2012

5 acts of video IV

dieser fünfteilige akt handelt von der kunst der inszenierung. also der wahl der mittel und der frage des beabsichtigten zwecks. oder um es aus regisseurssicht fragend zu formulieren: für wen oder was inszeniere ich eigentlich und genügen talent und knete, um annähernd das erhoffte werk zu realisieren und wenn, ja wenn, wird es wahr genommen werden - in meinem sinne?

// selbstverständlich möchte ich mich an dieser stelle bei allen rechteinhabern entschuldigen - wie bedanken - , dass ich ihr material zu werbezwecken missbrauche und bitte bei missfallen mir dies mitzuteilen, woraufhin ich alles mir mögliche unternehmen werde, ihren namen und werk der öffentlichkeit zu entziehen.

hochachtungsvoll:

phoenix: funky squaredance (directed by roman coppola) 9:32



worms: yunioshi (directed by nathan t. crawley) 2:31


is tropical: the greeks (directed by megaforce) 3:20



disasteradio: gravy rainbow (directed by simon ward, a.o.) 2:13


dan le sac vs scroobius pip - "thou shalt always kill" 2007 (directed by ?) 3:30
(und hier in der im jahre 2009 von nick frew neu kontextualisierten form)


22 April 2012


29 Januar 2012

5 acts of video III

neues jahr, erster post - und mir will so recht nichts einfallen, die hier dargebotenen fünf filmischen kleinode mit worten zu beschreiben. fängt ja gut an. keine rosigen aussichten ...

boards of canada: everything you do is a balloon (originally directed by dale jennings) 7:01

mint julep: aviary (directed by a nice idea everyday) 3:43

white denim: shake shake shake (directed by tom haines) 2:52

no age: fever dreaming (directed by patrick daughters) 4:15

the calm blue sea: literal (directed by paul beck) 5:43

28 Dezember 2011

2011 in klängen


various: my estrogeneration (not not fun, 2009)
das sympathische not not fun records veröffentlich in diy-manier platten, cd-rs und tapes in kleinauflage. auf diesem labelsampler gehen ausschließlich hexen ihrem tagewerk nach.

papercuts: you can have what you want (gnomonsong, 2009)
besser als ihre letzte, häufiger gehört als "beach house". ein traum!

about group: start and complete (domino, 2011)
platte des jahres. auch wenn ich sowas eigentlich nie habe und ich mit den hier zelebrierten soulskizzen üblicherweise nichts anzufangen weiss.

yuck: yuck (fat possum, 2011)
kommt mir alles irgendwie schon mal gerockt vor. so um die neunziger rum muss es gewesen sein. das waren noch zeiten!

pj harvey: let england shake (island records, 2011)
oh pj, was hast du da gemacht? kam ich anfangs gar nicht mit klar, bis es mir wie schuppen von den augen fiel: ein meisterwerk.

the byrds: untitled/unissued (columbia, 2000)
eine der ganz wenigen liveplatten, die bei mir regelmäßig gehör finden. wiederveröffentlichung mit umfangreichem bonusgedöns. zeitlos.

christiane rösinger: songs of l. and hate (staatsakt, 2010)
ungeliebte realitäten, die hier erlebt werden. eine platte zum runterkommen.

ty segall: alles
multiveröffentlicher stets der tradition des bolanesquen lofi punkrock verpflichtet. hör' ich alles - durch die bank - von.

suuns: zeroes qc (secretly canadian, 2010)
nichts halbes, neues ganzes. von jedem etwas; elektro, punk, glam, der letzten 50 jahre dumpf gegurgelt und als debutalbum wieder ausgespuckt. lecker!


kanye west: my beautiful dark twisted fantasy (roc-a-fella records, 2010)
lustigste platte des jahres. trifft nicht durchgehend meinen musikalischen nerv, aber wer will da kleinlich sein? bei der gagdichte ...

2011 in klaengen (ca. 160 mb)

21 Dezember 2011

26 November 2011

losing concept

ich schwör', es existierte ein grundlegend hintergründiges konzept zu diesem mix. unglaublich gewieft und klug um die ecke gedacht. nur, ja ... ich hab's vergessen. und jetzt stehen die songs - wie ich auch - da so im raume, mäandern vor sich hin, kein ziel, kein grund in sicht - ehr end of the party. nen wenig gitarre da, das gute alte rauschen, bass ok. alles umrahmt von zwei oden an den wahn. es ist zum ausflippen! ist eigentlich schon wieder herbst? oh mann, so sollte es doch nicht laufen. shit. so kann es nicht weiter gehen ...




losing concept (ca. 142 mb)